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Betrug erkennen6 Min. LesezeitStand: Juli 2026

Phishing-Mails sicher erkennen

Sieben Merkmale, an denen Sie eine betrügerische E-Mail erkennen – auch wenn sie täuschend echt aussieht.

Phishing bedeutet: Jemand gibt sich als vertrauenswürdiger Absender aus, um an Ihre Zugangsdaten oder Ihr Geld zu kommen. Die Nachrichten sehen heute oft perfekt aus – mit echtem Logo, korrekter Anrede und fehlerfreiem Deutsch. Verlassen Sie sich deshalb nicht auf den ersten Eindruck, sondern auf feste Prüfschritte.

Die sieben Warnsignale

  • Zeitdruck: „Innerhalb von 24 Stunden“, „letzte Mahnung“, „Konto wird gesperrt“.
  • Handlungsaufforderung mit Link oder Anhang statt einer reinen Information.
  • Abweichende Absenderadresse – prüfen Sie den Teil hinter dem @-Zeichen.
  • Der Link-Text stimmt nicht mit dem tatsächlichen Ziel überein.
  • Abfrage von Passwort, PIN, TAN oder Kreditkartennummer.
  • Unerwarteter Anhang, besonders .zip, .exe oder Office-Dateien mit Makros.
  • Ungewöhnliche Anrede oder ein Anliegen, das nicht zu Ihrer Beziehung zum Absender passt.

Links prüfen, ohne zu klicken

Am Computer fahren Sie mit der Maus über den Link, ohne zu klicken. Unten links im Fenster erscheint das echte Ziel. Am Smartphone halten Sie den Link gedrückt, bis eine Vorschau erscheint. Wichtig ist der Teil direkt vor dem ersten einzelnen Schrägstrich – dort muss die echte Domain stehen, zum Beispiel „sparkasse.de“ und nicht „sparkasse.sicherheit-login.com“.

Grundregel: Kein seriöses Unternehmen und keine Behörde fragt Sie per E-Mail nach Passwort, PIN oder TAN. Niemals.

Was tun, wenn Sie unsicher sind?

Antworten Sie nicht und klicken Sie nichts an. Öffnen Sie stattdessen ein neues Browserfenster und rufen Sie die Seite des Anbieters manuell auf, oder rufen Sie unter der Nummer an, die auf Ihrer Karte oder Ihrem Vertrag steht – nie unter der Nummer aus der Nachricht.

Checkliste zum Abhaken

  • Absenderadresse vollständig gelesen und geprüft
  • Link-Ziel angesehen, ohne zu klicken
  • Keine Zugangsdaten eingegeben
  • Anhang nicht geöffnet
  • Im Zweifel den Anbieter über die offizielle Nummer angerufen
  • Verdächtige Nachricht gelöscht oder gemeldet

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