Windows 11: September-Update kann die Dateisicherung stoppen

In 30 SekundenDas September-Sicherheitsupdate für Windows 11 kann den Dateiversionsverlauf stören. Betroffene sollten prüfen, ob ihre Dateien weiterhin automatisch gesichert werden, das Sicherheitsupdate aber nicht entfernen.
Microsoft hat ein Problem mit dem September-Sicherheitsupdate für Windows 11 bestätigt. Auf manchen Computern erstellt der Dateiversionsverlauf seit der Installation keine neuen Sicherungskopien mehr, obwohl das Sicherungslaufwerk richtig angeschlossen ist.
Was das für Sie bedeutet
Betroffen sein können Computer mit Windows 11 24H2 oder 25H2, auf denen das Sicherheitsupdate KB5124008 installiert ist. Der Dateiversionsverlauf ist eine Windows-Funktion, die persönliche Dateien automatisch auf eine externe Festplatte oder einen Speicher im Heimnetz kopiert.
Dazu können beispielsweise Dokumente, Fotos und Dateien vom Desktop gehören. Ändern Sie eine Datei, speichert Windows regelmäßig eine weitere Version davon, sofern die Funktion eingerichtet und das Sicherungsziel erreichbar ist.
Nach dem September-Update kann diese automatische Sicherung ausfallen. Das ist leicht zu übersehen, weil Windows ansonsten normal weiterarbeitet und die vorhandenen Dateien auf dem Computer weiterhin geöffnet werden können.
Bestätigt ist bisher, dass einige Nutzer keine neuen Sicherungen erstellen oder bestehende Sicherungen aktualisieren können. Microsoft arbeitet an einer Lösung, hat aber noch keinen Zeitpunkt für ein korrigierendes Update genannt.
Das Problem bedeutet nicht automatisch, dass bereits vorhandene Sicherungskopien gelöscht wurden. Es kann jedoch sein, dass neu angelegte oder geänderte Dateien seit dem Update nicht mehr auf dem Sicherungslaufwerk angekommen sind.
Besonders wichtig ist die Prüfung, wenn Sie sich bisher vollständig auf den Dateiversionsverlauf verlassen haben. Bei einem Defekt, Verlust oder Schadprogramm könnten sonst die neuesten Dateien fehlen.
Das betroffene Update schließt Sicherheitslücken. Deshalb sollten Sie es nicht vorschnell deinstallieren und automatische Windows-Updates nicht dauerhaft abschalten.
Das können Sie jetzt tun
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Öffnen Sie das Startmenü, suchen Sie nach Systemsteuerung und wählen Sie dort „Speichern von Sicherungskopien Ihrer Dateien mit Dateiversionsverlauf“ aus.
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Prüfen Sie den Eintrag „Letzte Sicherung“ und achten Sie darauf, ob dort ein aktuelles Datum und eine passende Uhrzeit angezeigt werden.
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Falls „Laufwerk erneut verbinden“ erscheint, kontrollieren Sie zunächst Kabel, Stromversorgung und Verbindung, auch wenn das Laufwerk bisher zuverlässig funktioniert hat.
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Kopieren Sie wichtige neue Dokumente und Fotos vorübergehend zusätzlich von Hand auf einen anderen Datenträger oder einen von Ihnen bereits genutzten vertrauenswürdigen Speicher.
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Lassen Sie Windows-Updates eingeschaltet und installieren Sie kommende Aktualisierungen, da Microsoft die Störung mit einem späteren Update beheben will.
Eine manuelle Kopie ersetzt den Dateiversionsverlauf nicht vollständig. Sie schützt aber zumindest besonders wichtige und aktuelle Dateien, bis die automatische Sicherung wieder zuverlässig arbeitet.
Öffnen Sie einige Ordner auf dem Sicherungslaufwerk nur zur Kontrolle. Löschen oder verändern Sie dort nichts, wenn Sie nicht sicher wissen, wie die Sicherung aufgebaut ist.
Wenn Sie Hilfe beim Auffinden der Einstellungen oder beim Anlegen einer zusätzlichen Kopie benötigen, finden Sie verständliche Grundlagen unter /ratgeber. Bei Unsicherheit können Sie außerdem das /hilfezentrum nutzen.
Daran erkennen Sie es
Ein deutlicher Hinweis ist die Meldung „Laufwerk erneut verbinden“, obwohl die externe Festplatte angeschlossen ist und von Windows erkannt wird. Auch ein veralteter Zeitpunkt neben „Letzte Sicherung“ kann zeigen, dass seit dem September-Update keine neue Kopie erstellt wurde.
Windows kann außerdem fälschlicherweise melden: „Keine vorherige Version der Datei verfügbar“. Diese Anzeige allein beweist nicht, dass alte Sicherungen verschwunden sind, sie passt aber zu dem von Microsoft bestätigten Fehler.
Technisch erfahrene Nutzer können in der Windows-Ereignisanzeige Hinweise auf Abstürze von „FileHistory.exe“ oder „KERNELBASE.dll“ finden. Für die meisten Menschen genügt jedoch die einfachere Kontrolle des Datums der letzten Sicherung.
Machen Sie sich keine Sorgen, wenn Sie den Dateiversionsverlauf nie eingerichtet haben. Dann betrifft Sie genau diese Störung nicht, allerdings sollten wichtige persönliche Dateien trotzdem regelmäßig an einem zweiten Ort gespeichert werden.
Quellen
Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung recherchiert und geschrieben. Er ist keine Rechtsberatung. Bei Verdacht auf einen laufenden Schaden hilft die Notfall-Anleitung.
