Siri AI: Apple will Gespräche auf Wunsch für das KI-Training nutzen

In 30 SekundenMit iOS 27 möchte Apple um die freiwillige Freigabe von Siri-Anfragen für das KI-Training bitten. Dabei können auch Tonaufnahmen und Abschriften verarbeitet und teilweise von Beschäftigten geprüft werden.
Apple ändert seinen bisherigen Kurs: Wer ausdrücklich zustimmt, kann künftig persönliche Siri-Anfragen zum Verbessern von Apples KI-Modellen freigeben. Die Auswahl soll mit iOS 27 erscheinen, das Apple nach Angaben von heise am Montag, 14. September 2026, veröffentlichen will.
Was das für Sie bedeutet
Die Änderung betrifft Siri AI, also Apples neue Fassung der Sprachassistenz. Bei der Einrichtung bittet Apple darum, beim Verbessern des Systems zu helfen. Das ist eine freiwillige Zustimmung, die häufig auch als „Opt-in“ bezeichnet wird.
Wenn Sie zustimmen, kann Apple nach der in einer Vorabversion gefundenen Datenschutzerklärung Ihre Interaktionen mit Siri und der Diktierfunktion speichern. Dazu können eingegebene Texte, gesprochene Fragen, Siris Antworten, Abschriften und die ursprünglichen Tonaufnahmen gehören.
Apple erklärt, dass diese Daten nicht mit Ihrem Apple-Account verknüpft sein sollen. Das bedeutet jedoch nicht, dass jede Äußerung automatisch frei von persönlichen Angaben ist. In einer Siri-Anfrage können beispielsweise Namen, Adressen, Termine, Gesundheitsinformationen oder Inhalte privater Gespräche vorkommen.
Ein Teil des Materials kann laut Datenschutzerklärung durch nicht näher beschriebenes Prüfpersonal angesehen werden. Tonaufnahmen sollen nach Apples Angaben nur von eigenen Beschäftigten angehört werden. Welche einzelnen Inhalte tatsächlich ausgewählt werden und wie lange sie jeweils gespeichert bleiben, geht aus dem vorliegenden Bericht nicht vollständig hervor.
Apple hatte zuvor erklärt, private persönliche Daten und Interaktionen niemals zum Training seiner eigenen grundlegenden KI-Modelle zu verwenden. Diese Aussage wurde nun ergänzt: Eine Verwendung ist möglich, wenn Nutzerinnen und Nutzer sich ausdrücklich für die Mithilfe entscheiden.
Bestätigt ist bisher, dass die entsprechende Datenschutzerklärung und Auswahl in einer nahezu fertigen Vorabversion von iOS 27 aufgetaucht sind. Das fertige Update ist zum Zeitpunkt dieses Beitrags noch nicht allgemein verfügbar. Bezeichnungen und die genaue Darstellung können sich daher bis zur Veröffentlichung noch ändern.
Die neue Auswahl ist von der normalen Verwendung von Siri zu unterscheiden. Sie müssen Ihre Gespräche nicht für das KI-Training freigeben, nur um Siri AI zu verwenden. Laut heise können Sie bei der Abfrage auf „Jetzt nicht“ tippen; dieser Knopf soll farblich eher unauffällig erscheinen.
Das Thema ist besonders wichtig, weil Sprachassistenten manchmal unbeabsichtigt aktiviert werden. Außerdem können neue Apple-Watch-Funktionen Gespräche auf Wunsch erfassen und zusammenfassen. Gerade bei vertraulichen Gesprächen lohnt es sich deshalb, vor einer Zustimmung kurz innezuhalten.
Das können Sie jetzt tun
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Lesen Sie die Abfrage vollständig, wenn Siri AI nach dem Update um Mithilfe beim Verbessern bittet.
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Tippen Sie auf „Jetzt nicht“, wenn Sie keine Siri-Anfragen, Abschriften oder Tonaufnahmen für das KI-Training freigeben möchten.
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Prüfen Sie nach der Einrichtung unter Einstellungen → Analyse & Verbesserungen, ob die Freigabe Ihrem Wunsch entspricht, und schalten Sie sie dort bei Bedarf wieder aus.
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Vermeiden Sie in Siri-Anfragen möglichst Angaben wie vollständige Namen, Adressen, medizinische Einzelheiten oder vertrauliche Informationen über andere Menschen.
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Besprechen Sie die Einstellung gemeinsam mit Angehörigen, wenn Sie ein iPhone oder eine Apple Watch für eine andere Person eingerichtet haben; weitere verständliche Hilfen finden Sie in unserem /ratgeber und im /hilfezentrum.
Daran erkennen Sie die wichtige Auswahl
Achten Sie bei der Aktivierung von Siri AI auf einen Hinweis, mit dem Apple um Hilfe bei der Verbesserung des Chatbots bittet. Eine Zustimmung kann bedeuten, dass Inhalte Ihrer Siri- und Diktierinteraktionen für das Training von KI-Modellen verwendet werden.
Der ablehnende Knopf soll „Jetzt nicht“ heißen. Eine dauerhafte Entscheidung ist das nicht: Falls Sie versehentlich zugestimmt haben, können Sie die Freigabe später in den Einstellungen für Analyse und Verbesserungen abschalten.
Ein übereilter Wechsel des Geräts ist nicht nötig. Entscheidend ist, dass Sie die Abfrage bewusst beantworten und die Einstellung nach dem Update kontrollieren.
Quellen
Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung recherchiert und geschrieben. Er ist keine Rechtsberatung. Bei Verdacht auf einen laufenden Schaden hilft die Notfall-Anleitung.