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Updates13. August 2026 um 23:302 Min. Lesezeit

Sicherheitslücken in vielen AMD- und Intel-PCs: Updates werden vorbereitet

Smartphone und Laptop auf einem dunklen Schreibtisch während einer Aktualisierung
Symbolbild

In 30 SekundenEine wichtige Sicherheitsfunktion vieler PCs mit AMD- oder Intel-Prozessoren hat zwei Schwachstellen. Privatpersonen sind nur begrenzt gefährdet, sollten aber Windows sowie später die Geräte-Firmware aktualisieren.

In der Sicherheitsfunktion TPM vieler Computer wurden zwei Schwachstellen entdeckt. Für Privatpersonen besteht kein akuter Alarm, denn ein Angreifer müsste bereits weitreichenden Zugriff auf den PC haben.

Was das für Sie bedeutet

Das TPM ist ein besonders geschützter Bereich im Computer. Dort werden unter anderem digitale Schlüssel verwaltet, mit denen Windows die Echtheit wichtiger Systemteile prüft und die Laufwerksverschlüsselung BitLocker absichert.

Bestätigt ist bisher: Betroffen sind zahlreiche Prozessoren von AMD und Intel. AMD nennt Modelle mit Zen-Technik von Ryzen 1000 bis Ryzen 9000 sowie Ryzen AI 400, Intel unter anderem Baureihen bis einschließlich Core Ultra 200.

Die gute Nachricht ist, dass sich die Lücken nicht einfach aus dem Internet ausnutzen lassen. Laut heise benötigt ein Angreifer Zugriff auf das Gerät und bereits besonders hohe Berechtigungen, vergleichbar mit denen eines Administrators.

Eine Schadsoftware könnte unter diesen Voraussetzungen Sicherheitsprüfungen beeinflussen oder geschützte Informationen auslesen. Hinweise auf laufende Angriffe nennt die vorliegende Meldung nicht.

AMD und Intel haben korrigierte Gerätesoftware an die Hersteller von Computern und Hauptplatinen verteilt. Bis passende Aktualisierungen für einzelne Modelle erscheinen, können jedoch Wochen oder Monate vergehen.

Das können Sie jetzt tun

  1. Installieren Sie alle verfügbaren Windows-Updates über „Einstellungen“, „Windows Update“ und „Nach Updates suchen“.
  2. Prüfen Sie auf der offiziellen Internetseite Ihres PC- oder Notebook-Herstellers, ob ein neues BIOS- oder Firmware-Update für Ihr genaues Modell angeboten wird.
  3. Verwenden Sie keine angeblichen Update-Programme aus Werbeanzeigen, E-Mails oder unbekannten Download-Portalen.
  4. Lassen Sie das TPM und eine vorhandene BitLocker-Verschlüsselung eingeschaltet, denn das Abschalten würde den Schutz Ihres Geräts schwächen.
  5. Wenn Sie beim BIOS-Update unsicher sind, warten Sie auf das automatische Hersteller-Update oder holen Sie sich Unterstützung im /hilfezentrum.

Ein BIOS-Update greift tiefer in den Computer ein als ein gewöhnliches Programm-Update. Schließen Sie bei einem Notebook deshalb das Netzteil an und unterbrechen Sie den Vorgang nicht.

Daran erkennen Sie ein passendes Update

Die Hersteller können in ihren Hinweisen Begriffe wie TPM, fTPM, „Firmware“, CVE-2026-6726 oder CVE-2026-6727 nennen. Entscheidend ist immer, dass Modellbezeichnung und Modellnummer exakt zu Ihrem Gerät passen.

Quellen

Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung recherchiert und geschrieben und von uns redaktionell geprüft. Er ist keine Rechtsberatung. Bei Verdacht auf einen laufenden Schaden hilft die Notfall-Anleitung.

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