Microsoft Edge: Was das Ende des klassischen uBlock Origin bedeutet

In 30 SekundenMicrosoft Edge stellt bis Ende 2026 schrittweise auf neue Regeln für Erweiterungen um. Dadurch funktioniert die klassische Version des Werbeblockers uBlock Origin künftig nicht mehr, doch es gibt sichere Alternativen.
Microsoft stellt seinen Browser Edge schrittweise auf neue Regeln für Erweiterungen um, also für kleine Zusatzprogramme im Browser. Dadurch wird die klassische Version des beliebten Werbeblockers uBlock Origin bei privaten Nutzern bis Ende 2026 nicht mehr funktionieren.
Was das für Sie bedeutet
Die Umstellung beginnt laut Microsoft im August 2026. Erste Nutzerinnen und Nutzer sehen in Edge bereits einen Hinweis, dass bestimmte Erweiterungen bald nicht mehr unterstützt werden.
Betroffen sind Erweiterungen nach dem alten Standard „Manifest V2“, kurz MV2. Dieser Standard bestimmt, welche Funktionen eine Browser-Erweiterung verwenden darf; der neue Standard heißt „Manifest V3“, kurz MV3.
Microsoft will die Umstellung für Privatpersonen bis Ende 2026 abschließen. Der genaue Zeitpunkt kann sich von Gerät zu Gerät unterscheiden, weil solche Änderungen meist nach und nach verteilt werden.
Aktuell gibt es laut Microsoft noch 58 Erweiterungen nach dem alten Standard im Erweiterungs-Shop von Edge. Viele andere Anbieter haben ihre Programme bereits angepasst.
Warum uBlock Origin betroffen ist
Die klassische Version von uBlock Origin arbeitet weiterhin mit dem alten Standard. Eine Umstellung dieser Ausgabe auf MV3 ist nach Angaben des Projekts nicht vorgesehen.
Deshalb wird Edge die Erweiterung künftig nicht mehr ausführen. Sie kann dann als nicht unterstützt markiert, abgeschaltet oder nicht mehr zur Installation angeboten werden.
Das bedeutet nicht, dass Edge plötzlich unsicher wird. Ein Werbeblocker ist kein Virenschutz und ersetzt weder Browser-Updates noch vorsichtiges Verhalten.
Werbeblocker können jedoch störende Anzeigen, Weiterleitungen und manche bekannten Werbeelemente ausblenden. Fallen sie unbemerkt aus, sehen Sie möglicherweise wieder mehr Werbung, darunter auch Anzeigen mit zweifelhaften Gewinnspielen, angeblichen Warnmeldungen oder falschen Download-Schaltflächen.
Welche Alternativen es gibt
Für Edge steht uBlock Origin Lite bereit. Diese Variante arbeitet mit dem neuen Standard, hat aber wegen der geänderten Regeln weniger Möglichkeiten als das klassische uBlock Origin.
Außerdem können Sie einen anderen Werbeblocker verwenden, der ausdrücklich für den neuen Standard geeignet ist. Prüfen Sie dabei sorgfältig den Namen, den Anbieter und die Bewertungen, denn im Erweiterungs-Shop können ähnlich benannte Angebote auftauchen.
Wer unbedingt beim klassischen uBlock Origin bleiben möchte, muss den Browser wechseln. Firefox will laut heise weiterhin Erweiterungen nach beiden Standards unterstützen; Brave unterstützt derzeit ausgewählte ältere Erweiterungen, darunter uBlock Origin, während Opera zwar möglichst lange weitermachen will, aber bereits zu MV3-fähigen Alternativen rät.
Ein Browserwechsel ist jedoch nicht zwingend nötig. Für viele Menschen reicht eine seriöse, für Edge geeignete Erweiterung aus, sofern sie aus dem offiziellen Erweiterungs-Shop stammt und regelmäßig gepflegt wird.
Das können Sie jetzt tun
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Öffnen Sie in Edge über das Drei-Punkte-Menü den Bereich Erweiterungen und prüfen Sie, ob dort ein Hinweis zu nicht mehr unterstützten Erweiterungen erscheint.
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Ist uBlock Origin betroffen, entscheiden Sie in Ruhe, ob Sie uBlock Origin Lite, einen anderen vertrauenswürdigen Werbeblocker oder einen anderen Browser verwenden möchten.
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Installieren Sie Erweiterungen nur über den offiziellen Erweiterungs-Shop des Browsers und vergleichen Sie den Namen sowie den angegebenen Entwickler genau.
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Entfernen Sie unbekannte oder nicht mehr benötigte Erweiterungen, denn jedes Zusatzprogramm erhält bestimmte Zugriffsrechte im Browser.
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Seien Sie bei auffälligen Anzeigen und angeblichen Sicherheitswarnungen besonders vorsichtig und prüfen Sie verdächtige Links bei Bedarf mit unserem Phishing-Check.
Sie müssen uBlock Origin nicht vorsorglich sofort löschen. Solange Edge die Erweiterung noch ausführt und keine Warnung zeigt, können Sie die weitere Entwicklung beobachten und eine Alternative ohne Zeitdruck auswählen.
Halten Sie Edge außerdem über die normale Aktualisierungsfunktion auf dem neuesten Stand. Suchen Sie nicht im Internet nach angeblichen Sonderversionen, mit denen sich die Sperre umgehen lassen soll, denn manipulierte Erweiterungen oder Downloads können ein zusätzliches Risiko darstellen.
Daran erkennen Sie es
Edge kann in der Übersicht der Erweiterungen melden, dass eine Erweiterung bald nicht mehr unterstützt wird. Möglicherweise schlägt der Browser zugleich eine geeignete Version nach dem neuen Standard vor.
Prüfen Sie bei einem vorgeschlagenen Ersatz, ob Sie wirklich auf der offiziellen Shop-Seite gelandet sind. Ein seriöser Hinweis verlangt weder Ihr Passwort noch eine PIN oder TAN und fordert auch keine Zahlung für ein angeblich notwendiges Sicherheits-Update.
Falls nach der Abschaltung plötzlich wieder deutlich mehr Werbung erscheint, ist das zunächst kein Beweis für einen Angriff. Kontrollieren Sie zuerst, ob Ihr Werbeblocker in Edge noch aktiviert ist oder wegen der Umstellung abgeschaltet wurde.
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Quellen
Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung recherchiert und geschrieben. Er ist keine Rechtsberatung. Bei Verdacht auf einen laufenden Schaden hilft die Notfall-Anleitung.
