Lange Wartezeiten durch neues EU-Einreisesystem an Flughäfen

In 30 SekundenDas neue Einreisesystem EES führt an mehreren europäischen Flughäfen zu langen Warteschlangen. Reisende sollten mehr Zeit einplanen, besonders bei Anschlussflügen.
An mehreren großen europäischen Flughäfen sorgt das neue EU-Einreisesystem EES weiterhin für lange Warteschlangen und verpasste Anschlussflüge. In Frankfurt, Paris, Amsterdam, Brüssel und Mailand wurde die aufwendige Erfassung von Fingerabdrücken und Gesichtsbildern bei Überlastung zeitweise ausgesetzt.
Was das für Sie bedeutet
Das EES erfasst die Ein- und Ausreise von Menschen aus Staaten außerhalb der EU und des Schengen-Raums. Bei der ersten Registrierung werden unter anderem Fingerabdrücke und ein Gesichtsbild aufgenommen, was deutlich länger als eine gewöhnliche Passkontrolle dauern kann.
Bestätigt ist bisher, dass die zusätzliche Erfassung an mehreren großen Flughäfen zeitweise abgeschaltet wurde. Pässe und Ausweise werden dann weiterhin geprüft, die aufwendige Aufnahme der biometrischen Merkmale entfällt jedoch vorübergehend.
Die dafür vorgesehene Sonderregel gilt nach aktuellem Stand bis zum 6. September 2026. Sie kann auch an Seehäfen, Straßenübergängen und internationalen Bahnhöfen genutzt werden.
Besonders betroffen sind Reisende mit einem Pass aus einem Staat außerhalb der EU oder des Schengen-Raums. Verzögerungen können aber auch andere Fluggäste treffen, etwa wenn sich Wege im Flughafen oder Abläufe bei Anschlussflügen stauen.
Das können Sie jetzt tun
- Planen Sie für internationale Reisen deutlich mehr Zeit für Pass- und Grenzkontrollen ein.
- Prüfen Sie am Reisetag die Hinweise Ihres Flughafens und Ihrer Fluggesellschaft.
- Wählen Sie bei einer Umsteigeverbindung möglichst keinen sehr knappen Anschluss.
- Halten Sie Reisepass, Bordkarte und gegebenenfalls erforderliche Einreisedokumente griffbereit.
- Fragen Sie bei langen Schlangen frühzeitig das Flughafenpersonal, wenn Ihr Anschlussflug gefährdet ist.
Daran erkennen Sie es
Hinweise auf EES, „Entry-Exit-System“, Fingerabdrücke oder Gesichtserfassung betreffen das neue Verfahren. Je nach Auslastung werden Reisende an Automaten registriert oder an Schalter zur manuellen Kontrolle geleitet.
Verlassen Sie sich nicht darauf, dass die zusätzliche Erfassung überall abgeschaltet ist. Die Entscheidung wird offenbar abhängig von Flughafen, Grenzübergang und aktueller Auslastung getroffen.
Quellen
Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung recherchiert und geschrieben und von uns redaktionell geprüft. Er ist keine Rechtsberatung. Bei Verdacht auf einen laufenden Schaden hilft die Notfall-Anleitung.
